Herren verlieren erneut

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Einen regelrechten Fehlstart legte die erste ULU-Mannschaft in der neuen
Saison hin. Anlässlich der Premiere gegen den letztjährigen
Qualifikationssieger Konolfingen zeigte das Team eine gute Leistung,
hatte insgesamt mehr vom Spiel, verlor allerdings mit 4:6 - ein
Resultat, das nicht den Spielverlauf wiedergibt, Luzern besass über die
volle Spielzeit gesehen ein Chancenplus. Nach diesem ansprechenden
Auftakt folgte eine rasante Talfahrt mit schlechten bis sehr schlechten
Auswärtsspielen gegen Co-Leader Reinach (4:9), Waldenburg (3:9) und
schliesslich der Tiefpunkt gegen Leader Bern (2:11). Zu bemängeln waren
nebst der in allen Spielen mangelhaften Chancenauswertung auch die
Inkonstanz und die meist im Startdrittel auftretende Fehlerhaftigkeit in
der Defensive.

Zuletzt zeigten die Leuchten am Samstag wieder einen Aufwärtstrend im
Heimspiel gegen Birmenstorf, allerdings mit dem nicht unwesentlichen
Makel, dass erneut das Punktetrio in die Fremde ging. Im ersten Drittel
zeigten sich die Luzerner konzentriert und trafen zweimal die Latte und
einmal den Pfosten, so führten sie zur ersten Pause nur mit 1:0. Nicht
mehr so deutlich, doch noch immer feldüberlegen und mit mehr sowie den
besseren Torchancen für die Leuchten ging es im Mitteldrittel weiter.
Dennoch waren es die Aargauer, die dreimal skorten und mit einer
3:2-Führung ins letzte Drittel starteten. Dort gelang ULU zwar noch der
Ausgleich, doch erneut waren die inzwischen besser ins Spiel gekommenen
Gäste kaltblütiger und erhöhten zum 4:3 und wenig später zum 5:3-Endstand.

Nach fünf Partien punktelos den letzten Tabellenplatz zu belegen, ist
eine bittere und neue Pille für das Team und den Verein. Die Tatsache,
dass 4 der 5 Gegner aus der oberen Tabellenhälfte stammen, ist dabei
kein Trost. Und auch wenn die Mannschaft auf diese Saison hin massiv
verjüngt wurde und mit einem Altersdurchschnitt von unter 23 Jahren das
vielleicht jüngste 1. Liga-Team stellt, sind die dürftigen Auftritte
nicht schön zu reden. Ganz besonders zu bemängeln ist das eklatante
Abschlussversagen und die Tatsache, dass die Mannschaft in drei von fünf
Matchs den Start komplett verschlief, es dauerte bis zum fünften
Saisonspiel, ehe ULU das erste Mal überhaupt in dieser Saison in Führung
gehen konnte.

Ein Blick zurück: Nach mehreren Jahren mit ansprechenden oder guten 1.
Liga-Platzierungen sowie drei Playoff-Finalteilnahmen in Serie, steht
das Fanionteam in dieser Saison am Anfang einer Neuausrichtung. Mehrere
altgediente Spieler traten auf das Ende der letzten Saison kürzer oder
spielen neu für den Partnerverein Weggis-Küssnacht. Zudem haben die
Luzerner nach dem NLA-Aufstieg von Sarnen den österreichischen
Nationalspieler Marcel Kramlhofer sowie den aufstrebenden Silvan Gnos an
die Kantonsnachbarn verloren; Sven Kistler wechselte in die NLB zu March
Altendorf, Flurin Blum zu Eschenbach und der ehemalige Topskorer der
U21-B, Silvan Bolliger, fokussiert auf sein Studium. Was die offensive
Schlagkraft betrifft, hat sich jedoch die unglückliche Entwicklung auf
den Ausländerpositionen als recht einschneidend erwiesen.

Nach dem Grundsatzentscheid auf die Jungen zu setzen und den finnischen
Playmaker Miika Nieminen (neu Widnau) nicht zu ersetzen, wurden die
Verantwortlichen kurz vor Saisonstart mit dem überraschenden
Wechselwunsch von Markus Piittisjärvi konfrontiert. Obwohl das
Transfergesuch (zu March-Altendorf, NLB) über einen Spieleragenten erst
Ende August und damit nach Ende des Transferfensters erfolgte, entschied
sich Unihockey Luzern für die Freigabe des finnischen Torgaranten und
gegen ein mögliches Hickhack. Mit diesem Last-Minute-Abgang kamen
allerdings die Luzerner kadertechnisch in die Bredouille und die Bürde
des Toreschiessens fiel stärker als geplant auch auf die Schultern der
Youngsters. Letzter Verbleibender der Finnenfraktion ist der 37-jährige
Flügel und Teamplayer Janne Uotila. Von den drei Neuzuzügen hat sich der
wirblige Carlo Wildi (von Basel, NLB) als klare Verstärkung erwiesen.

Es ist nun Aufgabe der ganzen Mannschaft und des Staff weiter in die
vorhandenen Qualitäten der Mannschaft zu vertrauen, die nötigen
Erfahrungen zu sammeln sowie die Durststrecke zu beenden und bald die
ersten Punkte einzufahren. Die kämpferische und über weite Strecken
spielerisch gute Leistung gegen Birmenstorf legt nahe, dass der Spirit
im Team und der Glaube an die eigenen Fähigkeiten auch nach fünf
Niederlagen ungebrochen ist. Aufschlussreich wird nun sein, wie die
junge Luzerner Equipe in den kommenden Partien mit dem Fehlstart umgeht,
ob die  älteren Spieler sich selber noch mehr pushen und die Rookies
mitziehen können.

Hoffnung dafür gibt genau jener Umstand, der am Ursprung des Problems
steht: die sehr schlechte Chancenauswertung. Denn über eine solche klagt
nur eine Mannschaft, die sich genug Chancen erspielt.

HH (ULU) 06.10.2019

Sanitas Challenge 2019 - Voting bis 30.09.2019 - «HOPP ULU»

Wie ihr sicherlich schon auf verschiedensten Wegen mitgekommen habt, hat Unihockey Luzern mit seinen Partnervereinen dieses Jahr beim Sanitas Challenge 2019 den ersten Rang in der Zentralschweiz gewonnen und so eine weitere Bestätigung bekommen, dass wir mit unserem Projekt "Unihockeyschulen" auf dem richtigen Weg sind. Nun wollen wir noch natürlich noch den hauptpreis in die Zentralschweiz holen. Für das braucht es nun die Unterstützung von allen Mitgliedern und Freunden von Unihockey Luzern und den Partnervereinen. Er gibt nicht nur CHF 20'000 für den Sieger, sondern auch noch CHF 1'000 für das Projekt, dass am Voiting am meisten Stimmen erhält. Das Geld werden wir dann in die Juniorenförderung die Juniorenförderung investieren. Ab dem 1.9.2019 startet das Voiting bis zum 30.09.2019. Leitet bitte das Mail an möglichst viele Freunde, Kollegen, ... weiter.

Link zum Sanitas Challenge-Preis, zu den Portraitfilmen und zum Publikumsvoting:
www.sanitas.com/voting und www.facebook.com/sanitas.challenge

Besten Dank für eure Mithilfe  Ganz nach dem MOTTO: «HOPP ULU» 

Vorstand Unihockey Luzern

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